Übergriffe auf Buben und Männer

Wenn ich in Sachen Stopp Frauen Diskriminierung unterwegs bin, kommt für Gewöhnlich der Einwand, dass auch Männer und Buben davon betroffen seien. Stimmt.


Während der 8. März dazu prädestiniert ist, für „die Sache“ der Frau einzustehen, und „Männer-Tag“ , wie ein deutscher Satiriker es darstellt, vom 9. Bis am 7. März stattfindet, so heisst das nicht, dass es definitiv auch im Zusammenhang mit dem anderen Geschlecht schockierende Vorkommnisse gibt, die man sehr Ernst nehmen und gegen die man angehen muss.


Anlässlich eines kürzlich besuchen Nothelfer Kurs berichtete eine Helferin: Da war kürzlich ein Einsatz nötig, da eine Frau ihren Mann schon Jahre gebissen hat und er sehr Ernst zu nehmende Verletzungen aufwies.
Obwohl ungleich häufiger betroffen, haben Frauen durchschnittlich einen regeren Austausch, trauen sich, sich anzuvertrauen.

Demgegenüber tendieren Männer dazu, ihren Schmerz in sich hineinzufressen. Das ist auch eine gravierende Schlagseite einer Kultur, die den Mann als starke, selbständige Person kultiviert, der kein Schmerz zeigen darf. Von dieser Härte, mit der Mann sich begegnet, zeugt auch die Suizid Statistik. Wenn Männer keinen Ausweg aus ihrem Schmerz mehr sehen, so setzen Sie die Pistole an oder erhängen sich.

Das ist traurige Realität in der Schweiz. Es zeigt sich: Übergriffe auf die Integrität einer Person machen vor dem Geschlecht nicht halt. Umso mehr braucht es ein Engagement von allen, um das Thema Übergriffe nachhaltig anzugehen!

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