Camilla Paglia: Feminismus mal anders

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Sie ist Philosophin, war Lehrstuhl Inhaberin und hatte reichlich Schwierigkeiten mit der Academia aufgrund ihrer sexuelle Orientierung. Ausserdem war Sie den Gleichstellungsfeministinnen ein Dorn im Auge.

Paglia tritt mit dem nicht so bescheidenen Anspruch an, „die Geschichte von Literatur und Kunst aus dem Kerker der akademischen Lehre und Bibliotheken zu befreien“. Diese Gedanken führt Sie weiter bis zum eigenen Entwurf  der Sexualhistorie.

Die gebürtige New Yorkerin meldet sich in Sachen Politik zu Wort; aus feministische Sicht sind ihr die Clintons ein Dorn im Auge.

Ausserdem ist Sie auf der Suche nach Verlegern für ihre Bücher nicht immer auf Zustimmung gestossen. Doch letztendlich fand Sie einen Verlag, der Titel wie Sexual Personae ins Portfolio nahm.

Ihre Theorie der Geschlechter ist aufgespannt zwischen Biologie und Sozialisierung, zwischen Natur und Kultur, zwischen Dekonstruktion und Konstruktion. Zur Veranschaulichung ihrer Thesen bedient Sie sich mit Vorliebe Kunstformen zur Illustration: Filme, Comics, Plakate. Gegenstand ihrer Auseinandersetzung mit den Geschlechtern finden auch immer unter archaische Gesichtspunkt.

Camilla Paglia genderisiert, polarisiert und führt zum Kosmos des Differenzfeminsmus

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